Montag 23. Oktober 2017

Gebetskreis-Füreinander

 

Näheres zur „Füreinander“-Gebetsgemeinschaft des Stiftes St.Florian

 

 

Entstehung: 15.August 1989

 

Die „Füreinander"-Gebetsgemeinschaft gibt es seit dem Wilbirg - Gedenkjahr 1989. Wie ist es dazu gekommen?

 

In der 2.Hälfte der 80-er Jahre entstand unter den Mitbrüdern des Stiftes die Anregung, dass wir Leute aus unseren Pfarren bitten sollten, für uns zu beten. Es half uns das Wort des Hl. Paulus, der an seine Christengemeinde schreibt: „Im übrigen, Brüder, betet für uns, damit das Wort des Herrn sich ausbreitet und verherrlicht wird." (2 Thess 3,1). Wir sahen auch die Notwendigkeit, dass ein solches Gebet eine Verbindlichkeit braucht, damit es von Dauer und Treue und mit Früchten gesegnet ist. Das Jahr 1989 war für das Stift ein besonderes Gedenkjahr: wir gedachten der Seligen Wilbirg, die 700 Jahre zuvor 41 Jahre lang als Klausnerin an der Kirche zu St.Florian lebte und 1289 starb.


Wilbirg war eine mystisch begnadete Florianerin, die unermüdlich für die Chorherren am Ort gebetet hat. Sie bewog damals die entmutigten Chorherren über zwei Jahrzehnte lang zum Verbleib und zum Ausharren in ihrem Kloster und zum Wiederaufbau der Stiftskirche. Es ist kein Zufall, dass wir ausgerechnet im Wilbirg-Gedenkjahr den Entschluss fassten, an Familien und Einzelpersonen mit der Bitte heranzutreten, für uns zu beten.


Für diese „Werbe"-Aufgabe erklärte sich der damalige Novizenmeister Alois Freudenthaler gerne bereit. Der Anfang war mühsam und zeitintensiv: denn es galt nun, Christen aus unseren Pfarren persönlich anzusprechen, um sie für unser Anliegen zu gewinnen. Die spontane Zusage einer Reihe von Florianer und Florianerinnen war sehr erfreulich und ermutigend. So kam es, dass am 15. August 1989, dem Patrozinium der Stiftskirche, an die 30 Personen aus der Pfarre St. Florian mit ihrem Gebet für uns begannen. - Der Anfang war gemacht.

 


Jährliches Treffen der Füreinander-Gebetsgemeinschaft seit 1990


Schon bald kam der Wunsch auf, dass sich die Mitglieder der Gebetsgemeinschaft auch treffen sollten, damit es auch zu einem „sichtbaren" und „spürbaren" Miteinander kommt. Und so lädt die Kommunität des Stiftes seither jährlich einmal im Jahr zu einem Treffen der Füreinander-Mitglieder in das Stift zu einem Gottesdienst und zur anschließenden Begegnung ein.


Das jährliche Treffen im Stift findet jeweils am letzten Samstag im Juni statt. Es können bei diesem Treffen auch Interessierte mitkommen!!

 


Werbung für die Füreinander-Gebetsgemeinschaft

 

geschieht meist durch persönliches Ansprechen; bei Predigten; durch Pfarrblattartikel in der einen und anderen Pfarre; und auch dadurch, dass bereits einzelne Mitglieder selber für die Gebetsgemeinschaft werben.


Zum Zweck der Bekanntmachung und der Werbung ist 1999 auch ein Werbe-Folder entstanden, dessen Neuauflage sich derzeit in Überarbeitung befindet.

 


Was ist das bleibende Anliegen? 

  1. Wir „Florianer"-Chorherren bitten um das tägliche Gebet für alle Mitbrüder in unserer Gemeinschaft (ob sie im Stift oder in den Pfarren tätig sind).

  2. Wir bitten um die Treue des Gebetes in welcher Form auch immer: Vater unser und Ave Maria; oder ein Heilig-Geist Gebet; oder das von Prälat Wilhelm Neuwirth verfasste Stiftsgebet; oder ein Rosenkranzgesätz; oder einen Teil des kirchlichen Stundengebetes; oder die Mitfeier der Messe; oder eine Zeit der Anbetung.; oder sonst ein Gebet nach eigener Wahl; oder auch das „Annehmen" bzw. „Aufopfern“ von Leid, Krankheit und Kreuz.

  3. Das Gebet ist nach Art, Ort und Zeit jedem Einzelnen ganz frei überlassen und bedarf keiner Gebetsgruppe.

  4. Das „Füreinander" bedeutet ebenso, dass auch wir Chorherren für die Mitglieder der Gebetsgemeinschaft beten - im täglichen Chorgebet - bzw. Breviergebet und in der Feier der Eucharistie. Jeden Montag wird für die lebenden und verstorbenen Mitglieder eine Hl. Messe gefeiert.

  5. Wir bitten zum einen um Ihr Gebet, damit wir unsere Berufung zum Priester­ und Ordensleben in der uns gestellten Aufgabe im Geiste Gottes erfüllen können, zum anderen bitten wir um ihr Gebet um geistliche Berufe.

  6. Patronin der Gebetsgemeinschaft ist die Selige Klausnerin Wilbirg von St. Florian (Gedenktag: 11. Dezember).


Informationen


Derzeit gibt es erfreulich viele (ca 600 Personen), von den wir wissen, dass sie uns in Form der „Füreinander"' - Gebetsgemeinschaft unterstützen; es sind zum größten Teil Laien. Dazu kommen noch eine Reihe von Ehrwürdigen Schwestern in folgenden Ordenshäusern:

 

Franziskanerinnen von Vöcklabruck; Karmelschwestern in Linz, Gmunden, Jeutendorf (NÖ) und Mariazell; dazu noch einzelne Schwestern aus anderen Orden; außerdem noch 50 Missionarinnen der Nächstenliebe (von Mutter Theresa) in Kalkutta / Indien.


Von Zeit zu Zeit bekommen die Mitglieder der Gebetsgemeinschaft einen Mitteilungs­brief vom Stift, der zum „Füreinander" und zur Kommunikation beitragen soll.

 


Organisatorisches


Da uns die Verbindlichkeit und Treue Ihres Gebetes wichtig ist, bedeutet es uns viel, wenn wir die Mitglieder mit Namen und genauer Adresse kennen. - Sollte sich an der Adresse oder beim Namen eines Adressaten etwas ändern, bitten wir Sie, es bekanntzugeben.


Für „Neu"-Anmeldungen zur Gebetsgemeinschaft bitten wir den unten dafür vorgesehenen Abschnitt zu verwenden. Wenn ein Mitglied der Gebetsgemeinschaft stirbt, bitten wir um Mitteilung an Pfarrer Alois Freudenthaler. Zugleich bitten wir um zwei Sterbebildchen, damit wir das Gedächtnis an unsere verstorbenen Wohltäter bewahren. Im Falle des Todes soll der Begräbnispriester davon informiert werden, dass die verstorbene Person ein Mitglied der „Füreinander"-Gebetsgemeinschaft war.

 


 

Allgemeine Kontaktadresse


bei Neuanmeldungen, Adressänderungen, Todesfällen, Fragen betreffend die Gebetsgemeinschaft etc., bitte, alles zu richten an:

 

Mozartstraße 6
A-4800 Attnang-Puchheim


KonsR Mag. Alois Freudenthaler
KonsR Mag. Alois Freudenthaler
T.: 07674/62339

 

 

Die 33 Pfarren des STIFTES ST. FLORIAN

 

  • Ansfelden
  • Asten
  • Attnang
  • Berg
  • Ebelsberg
  • Feldkirchen/D.
  • Goldwörth
  • Grünbach b. Fr.
  • Hargelsberg
  • Herzogsdorf
  • Hofkirchen i. Trk.      
  •  Katsdorf
  • Kleinmünchen
  • Kleinzell i. Mkr.
  • Krenglbach
  • Lacken
  • Lasberg
  • Mauthausen
  • Niederwaldkirchen      
  • Pichling
  • Ried i. d. Rmk.
  • St. Florian
  • St. Gotthard
  • St. Marienkirchen
  • St. Martin i. Mkr.
  • St. Oswald b. Fr.
  • St. Peter a. Wbg.
  • Timelkam
  • Vöcklabruck
  • Walding
  • Wallern a. d. Tr.
  • Windhaag b. Fr.

 

 

Zur Gebetsgemeinschaft gehören aus der Pfarre Attnang-Hl. Geist derzeit 61 Adressaten! – Vergelt’s Gott!!!

Namenstage
Hl. Johannes von Capestrano, Julian Nikolaus Réche, mit Ordensnamen Arnold, geboren  am 2.September 1838 in Landroff bei Metz als Sohn einfacher Leute,  verdiente er zunächst als , Hl. Richmud, Hl. Severin
Evangelium von heute
Lk - Lk 12,13-21 In jener Zeit bat einer aus der Volksmenge Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen. Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht?...
Pfarre Attnang
4800 Attnang-Puchheim
Mozartstraße 6
Telefon: 07674/62339
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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